Impuls
Eine kleine Atemübung für stressige Momente

Wenn Stress hochkocht, wird der Atem flach und schnell, und das verstärkt die Anspannung. Über den Atem kannst du gegensteuern, fast unbemerkt, mitten im Alltag. Hier eine einfache Übung.
Länger ausatmen als einatmen
Atme durch die Nase ein und zähle dabei innerlich bis vier. Halte einen Moment inne. Atme dann durch den leicht geöffneten Mund aus und zähle bis sechs. Das längere Ausatmen sagt deinem Nervensystem: Es ist sicher, du darfst dich beruhigen. Wiederhole das fünf- bis sechsmal.
Das Schöne daran: Du brauchst nichts dafür, keinen besonderen Ort, keine Zeit, niemand merkt es. An der roten Ampel, vor einem schwierigen Gespräch, abends im Bett. Ein paar bewusste Atemzüge sind kein großes Ritual und doch eine kleine Rückkehr zu dir.