Wie läuft eine erste Therapiesitzung ab?

Wie läuft eine erste Therapiesitzung ab?

Impuls

Wie läuft eine erste Therapiesitzung ab?

Wie läuft eine erste Therapiesitzung ab?

Manchmal dauert es eine Weile, bis man sich traut, bis man einen Termin vereinbart oder auch nur zu denken wagt: Ist Therapie etwas für mich? Ich möchte dir hier einen ehrlichen Einblick geben, wie eine erste Stunde bei mir abläuft. Vielleicht werden die ersten Zweifel dadurch ein wenig leiser.

Du musst nichts mitbringen. Keine Vorbereitung, keine perfekt sortierte Geschichte, du kommst einfach so, wie du gerade bist. Wir setzen uns zusammen, und du erzählst mir, was dich beschäftigt, in deinem Tempo. Es darf holprig sein, noch ungeordnet, mittendrin beginnen; alles hat hier Platz. Ich höre zu, frage ab und zu nach und lasse vor allem Raum: für dich, für deine Gedanken, für das, was gerade wichtig ist.

Orientierung, kein Druck

Oft entsteht schon in dieser ersten Stunde ein leiser Anfang, ein Gefühl von „Ich darf hier sein“. Neben dem Zuhören erkläre ich dir, wie es weitergehen könnte und welche Schritte möglich sind. Du bekommst Orientierung, aber keinen Druck. Ob und wie es weitergeht, entscheidest allein du: Magst du gleich einen Folgetermin vereinbaren, oder erst eine Nacht darüber schlafen? Beides ist völlig in Ordnung.

Manche sagen hinterher: „Ich hatte gar nicht das Gefühl, in einer Therapiesitzung zu sitzen, eher in einem klaren, ehrlichen Gespräch.“ Und genau das ist es: ein Anfang, ein Raum, ein erster Impuls in Richtung Veränderung. Denn manchmal ist es nicht der große Schritt, der alles verändert, sondern das stille Ankommen bei sich selbst.

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